Musikalische Weihnachtsreise

„Volles Haus“ beim traditionellen Konzert der IGS Wardenburg

Ein wenig aufgeregt war Matin Parsa schon, als er sich in der Aula der Integrierten Gesamtschule  Wardenburg (IGS) an den Flügel  setzte  und Stücke  von Queen und Amy Winehouse spielte. Aber der Neuntklässler aus Kirchhatten meisterte seinen Part bravourös und erhielt verdienten und begeisterten Beifall von den mehr als 400 Besucherinnen und Besuchern, die kurz vor den Winterferien zum schon traditionellen Weihnachtskonzert der IGS gekommen waren. Schülerinnen und Schüler aus fast allen Jahrgängen nahmen die Zuhörer und Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die Winter-Weihnachtszeit und präsentierten gleichzeitig die enorme Spannbreite, die der Fachbereich Musik vermittelt. So auch Matin, der im Wahlpflichtkurs Musik mitmacht, keinen Klavierunterricht hat, sondern zu Hause auf dem Keyboard übt.

„Lassen Sie uns spüren, wie schön Gemeinschaft klingen kann“, sagte Schulleiter Carsten Kliegelhöfer in seiner Begrüßung. Dass so viele Besucherinnen und Besucher gekommen seien, bezeichnete er „als das schönste Geschenk, das sie unseren Schülerinnen und Schülern machen können. Wenn Talent auf Übungsfleiß trifft und Nervosität auf Lampenfieber“, dann  sei es möglich, den Alltag einen Moment draußen vor der Tür zu lassen“. Er dankte  den Musiklehrerinnen und Musiklehrern für ihr Engagement, das diesen Abend möglich gemacht habe.

Moderiert von  Henry Knutzen begann dann ein musikalischer Reigen, zu dem „Leise rieselt der Schnee“, Jingle Bells“, und die „Weihnachtsbäckerei“ ebenso gehörten wie  Verse zum Advent, eine Eigenkomposition von Marvellous Kock oder der Lehrerchor mit „The little Drummer boy“, der die Zuhörerinnen und Zuhörer begeisterte und reichlich verdienten Beifall erhielt.

Anne Hoffmann aus Ganderkesee, deren Tochter Gitarre spielte und deren Sohn als Techniker dabei war, war zum ersten Mal beim  Weihnachtskonzert und fand es gut. Susanne Brinkmann war aus Oldenburg gekommen, um ihr Enkelkind Emily zu hören. Ihr gefiel das Konzert ebenso wie Emilys Mutter Sarah Tscherpel aus Hude, die der Schule eine „tolle Vorstellung“  bescheinigte.

Die sonst so nüchterne Aula war mit Weihnachtsbaum, Adventskranz, bunten Sternen an den Fenstern und Weihnachtskugeln geschmückt und erhielt so das richtige Flair für diesen Konzertabend. In der Pause konnte man sich dann in der Mensa stärken. Dort  bot der Förderverein Punsch und Kekse an, außerdem gab es von den Schülerinnen und Schülern gebastelte Engel, Postkarten, Kerzenhalter und Kränze.