IGS öffnet ihre Türen ganz weit

Wardenburger Schule präsentiert breites Angebot

 

Ein „Drohnenballett“ bekommt man nicht alle Tage zu sehen. In Raum B 203 der Integrierten Gesamtschule Wardenburg schwebte ein Dreier-Drohnen-Schwarm über einem Boden mit lauter QR-Codes und zeichnete ein Muster in die Luft. Mit einer Langzeitbelichtung hätte man die Buchstaben IGS lesen können. Zum Tag der offenen Tür  der Schule präsentierten die Informatiker einen kleinen Ausschnitt aus ihren Möglichkeiten. Andre Meisner aus der Klasse 9, der die Bezeichnung „Nerd“ für sich gelten lässt, hatte den Drohnenflug mit der Programmiersprache „Rust“ umgesetzt und war darauf zu Recht ebenso stolz wie Lehrer Dieter Müller.

Diese und viele weitere Ausschnitte aus dem vielfältigen Schulleben präsentierten die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer beim Tag der offenen Tür, der allen Interessierten die Chance geben sollte, sich über die Schule, ihr Konzept und die Lernbedingungen zu informieren. „Schau Dich schlau“ war das Motto des Nachmittags,  der mit Schlangestehen begann. Denn pünktlich zur Eröffnung war d

er Andrang so groß,  dass Paula Dirks aus Klasse 6, die Stempelhefte und Anhänger am Eingang verteilte, kaum nachkam. 190 Gästekinder machten sich begleitet von Eltern oder Angehörigen auf den Weg durch die Schule, die im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Platz geschaffen hatte, um Staus in der Schule zu vermeiden.

Sehen und Mitmachen  standen an diesem Nachmittag im Vordergrund. Auch für Can Knorr aus Sandkrug, der überlegt, auf die IGS zu wechseln, weil einige seiner Freund schon dort sind. Und so bastelte er sich im Werkraum einen Kreisel und probierte Logikspiele bei den Mathematikern.  Alle Fachbereiche der Schule hatten Mitmachangebote vorbereitet. Mikroskopieren, selber Schleim herstellen, herausbekommen, welche Farben in einem Filzstift stecken oder auch einen Obstsalat zuzubereiten, gehörten dazu.  Ebenso das Ausprobieren von Musikinstrumenten, Fußballgolf, ein Atlasführerschein, einen Button herzustellen oder Handschmeichler aus Holz zu basteln. Und wer sich entschieden hatte, künftig die IGS zu besuchen, konnte sich gleich im Sekretariat anmelden.

„Wir kennen die Schule bisher nicht“, begründete Lena Lückens aus Großenkneten den Abstecher in die IGS, denn Tochter Elli hat sich noch nicht entschieden, wohin sie nach der Grundschule wechseln möchte. Und wenn noch Fragen offen waren, gab es im Elterncafé in der Mensa Gelegenheit zum Gespräch, beispielsweise mit Schulleiter Carsten Kliegelhöfer.

Doch es waren nicht nur künftige Schülerinnen und Schüler gekommen, auch viele Ehemalige besuchten „ihre“ IGS. Selma Gedon und ihre „Clique“, die die IGS im vorigen Sommer verlassen haben, wollten die Schule und natürlich die Lehrerinnen und Lehrer noch einmal sehen. Für sie war es ein sehr positiver Rückblick.

Positiv auch das Fazit von Lehrerin Diana Bothe-Schwerter, die den Tag der offenen Tür gemeinsam mit Jennifer Pieper und Tilman Hultsch organisiert hatte. Das Konzept sei aufgegangen, die Besucher hätten einen schönen Überblick über die Möglichkeiten und Angebote der Schule erhalten.