Raus aus dem Klassenraum und rein in die Natur: Im vergangenen Schuljahr waren die Schülerinnen und Schüler der WPKs Umweltdetektive (Jahrgang 6) und MINTeinander (Jahrgang 9) regelmäßig im Rahmen der Kooperation zwischen der IGS Wardenburg und der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems e. V. (BSH) im Einsatz.
Gemeinsam mit Horst Wieting und Christiane Lehmkuhl von der BSH lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Lebensräume rund um Wardenburg nicht nur kennen, sondern halfen auch ganz praktisch dabei, sie zu erhalten und zu pflegen.
Auf der Obstwiese wurde gemeinsam geheut, während bei einem weiteren Arbeitseinsatz die Neuanpflanzungen an der Hunte gepflegt wurden. Auch an den Hallwiesenteichen war tatkräftige Unterstützung gefragt: Durch gezielte Auslichtungsarbeiten wurde dazu beigetragen, die Teiche als wertvolle Lebensräume zu erhalten.
Doch neben körperlichem Einsatz kam auch das naturwissenschaftliche Forschen nicht zu kurz. Mit Keschern und Untersuchungsmaterial machten sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach den kleinen Bewohnern der Hallwiesenteiche. Die gefundenen Wasserorganismen wurden vorsichtig betrachtet und bestimmt.
Die dabei getragenen Handschuhe dienten übrigens nicht dazu, saubere Hände zu behalten: Sie schützen vielmehr die empfindlichen Tiere vor der möglichen Übertragung von Krankheitserregern und zeigen, dass bei aller Neugier ein verantwortungsvoller Umgang mit den Lebewesen an erster Stelle steht.
So konnten ökologische Zusammenhänge unmittelbar vor Ort entdeckt und untersucht werden.
Die gemeinsamen Aktionen zeigen, wie wertvoll die Kooperation zwischen der BSH und der IGS Wardenburg für eine praxisnahe Umwelt- und Naturbildung ist. Die Schülerinnen und Schüler erleben Natur nicht nur als Unterrichtsthema, sondern übernehmen selbst Verantwortung für den Schutz und die Pflege regionaler Lebensräume.
Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch im kommenden Schuljahr fortzusetzen und mit dem Projekt Zukunftswald gemeinsam mit der Gemeinde Wardenburg sogar noch ausbauen zu können!